Lebendiger Adventskalender

Begegnungen im Advent

Im Jahr 2001 versuchten unsere Kirchenvorstände zum ersten Mal die Idee des „Lebendigen Adventskalenders“ in Denstorf / Klein Gleidingen und Groß Gleidingen  umzusetzen. Viele Menschen waren von der Idee begeistert und inzwischen sind die abendlichen Treffen im Advent aus unserem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken. Im Gemeindebrief wird in jedem Jahr ein Termin im November bekannt gegeben, an dem sich alle Dorfbewohner treffen, die ein „Adventstürchen“ gestalten möchten. Dort werden die Termine vergeben und der grobe Rahmen besprochen. Jede teilnehmende Familie schmückt ein Fenster oder eine Tür adventlich mit dem Datum, an dem das Treffen bei ihnen stattfindet. Zusätzlich werden im Gemeindebrief „Adventskalender“ veröffentlicht, auf denen zu ersehen ist, wo die Treffen stattfinden.

lebendiger_adventskalender_5_20090530_1116603382Montags bis Samstags im Advent treffen sich um 18 Uhr vor dem jeweiligen Haus 20 bis 60 Personen, um bei einem Glas Punsch, Tee oder Glühwein zunächst ein Adventslied zu singen, einer Geschichte zu lauschen und bei Keksen oder einem Schmalzbrot miteinander ins Gespräch zu kommen. Nach einer halben Stunde wird noch gemeinsam ein Lied gesungen und das „Adventstürchen“ schließt sich wieder. Sonntags finden die Treffen in der Kirche zu den Gottesdiensten statt.

Der Rahmen für die Gestaltung des „Adventstürchens“ ist zwar vorgegeben, dennoch hat jeder Treffpunkt etwas Besonderes. Vor mancher Tür gibt es musikalische Untermalung, ein wärmendes Feuer oder schöne Kerzenbeleuchtung. Der „Lebendige Adventskalender“ findet  nicht nur bei den Gemeindemitgliedern großen Anklang – zunehmend mehr Menschen aus unseren Dörfern kommen dazu, die selten oder nie an kirchlichen Veranstaltungen teilnehmen. Den meisten Besuchern scheint es wichtig zu sein miteinander ins Gespräch zu kommen, sowie Nachbarn und neue Mitbewohner näher kennen zu lernen.

Wir freuen uns, dass der „Lebendige Adventskalender“ auch nach 8 Jahren noch so großen Anklang findet und hoffen auf noch viele „Begegnungen im Advent“.