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BLÜHWIESE AUF DEM DENSTORFER FRIEDHOF

Im April 2021 machten sich Sigrid Neumann, Ute und Heiko Schmädecker, Andrea Wanner, Ute Rau und Martina Goetzke daran, einen kleinen Teil unseres Friedhofs zu einer Blühfläche umzugestalten.

Als erstes wurde die Grasnarbe abgetragen und anschließend die Fläche mit Mineralgemisch und Sand aufgefüllt, z.B. für Insekten, die ihre Bauten im Boden anlegen. Danach wurde einheimisches bzw. regionales Saatgut ausgebracht.

Eine Blühfläche benötigt ein paar Jahre, bis alle Arten sich eingependelt haben. Gemäht wird etwa Ende März, damit in den Stängeln überwinternde Insekten nicht gestört werden.

Wer sich einen Moment Zeit nimmt, wird in der Blühfläche Insekten entdecken, die an den Blüten naschen: Hummeln, Schwebfliegen, Wild- und Honigbienen u.a. nutzen das Nahrungsangebot.

Angesichts der Vielzahl an versiegelten Flächen ist es um so wichtiger, die unversiegelten Flächen, wie wir sie auch auf unserem Friedhof vorfinden, ökologisch zu gestalten. Unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt bieten wir damit einen Lebensraum und eine Fülle an Nahrung. So kann unser Friedhof gleichzeitig ein Ort der Ruhe und Besinnung sowie auch ein Ort der Artenvielfalt sein.

„Wenn wir darauf achten, können unsere Friedhöfe zu wunderbaren Biotopen werden, Oasen der Ruhe, Zeugnis von dem wunderbaren Leben in Gottes Schöpfung.“ (Dr. Heinrich Bedford- Strohm. EKD-Ratsvorsitzender)

Der Anfang ist gemacht!

Martina Götzke